Licht_in_den_Nebelbringen_mit_technical_SEO

12. Oktober 2015

Mit diesen 10 Tools lichten wir den Nebel um Technische SEO

Je besser eine Website technisch optimiert ist, desto leichter hat es die Suchmaschine, sie inklusive aller Unterseiten zu durchleuchten, einzuordnen und zu bewerten. Werden alle Seiten auf allen Endgeräten ordentlich angezeigt? Laden sie schnell? Sind alle Seitentitel eindeutig, hat sich doppelter Content eingeschlichen? Mit einer Reihe von Tools lassen sich solche Fragen schnell beantworten, Fehler finden und beheben: der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg an die Spitze der Suchergebnisse.

„Technical SEO“ – ein unterschätztes Gebiet

Obwohl es die Basis bildet für die besser bekannte On- und Offpage-Optimierung. „Technical SEO“ ermöglicht der Suchmaschine bestmöglichen Zugriff auf die Seite. Je besser die Suchroboter die Seite erfassen, desto eher wird die Seite sichtbar. Onpage SEO und Offpage SEO, die Arbeit mit Keywords und Backlinks, sollten auf einer technisch sauberen Seite aufbauen. Einige Aspekte von Technical SEO und Onpage SEO überschneiden sich.

Technical SEO ist ein Prozess, der schon beginnt, wenn die Website entsteht, und der stets weitergeführt werden sollte, damit Fehler sich gar nicht erst einnisten und womöglich potenzieren. Die im Folgenden vorgestellten Tools ersparen dem Webmaster viel Kleinarbeit, und sie ermöglichen es auch dem fortgeschrittenen Laien, der Suchmaschine das Feld zu bereiten.

1) Google Search Console – ehemals Webmaster Tools

Tote Links innerhalb der Website können die Suchmaschinenbewertung erheblich beeinflussen. Einen 404-Fehler zu sehen anstatt die gewünschten Seite, das schreckt Besucher ab, also bestraft Google derartige technische Probleme.

Auch wenn Sie versehentlich mehreren Unterseiten denselben Titel gegeben haben, wird sich das negativ auswirken. Mit den „Google Webmaster Tools“ lässt sich solchen Google-Strafen vorbeugen.

Google Search Console (ehemals Webmaster-Tools) hilft dem Webmaster mit zahlreichen technischen Informationen über seine Seite. Wenn der Google-Suchroboter beim Besuch der Website Probleme festgestellt hat, dann sind diese über die Webmaster-Tools einsehbar. Auch zeigen die Webmaster-Tools, über welche Suchbegriffe die Seite gefunden wird, was für die Keyword-Recherche und Onpage-Optimierung manch wertvollen Hinweis geben kann. Die Software dient außerdem der Kommunikation zwischen Webmaster und Google. Über die Webmaster-Tools informiert Google den Webmaster, sollte die Seite infiziert sein.

2) Google Analytics

Google Analytics ist ein enger Verwandter der Google Webmaster Tools. Die Software hilft dem Webmaster in erster Linie, den Traffic seiner Seite einzuordnen und zu bewerten. Dieser Traffic lässt sich aufschlüsseln nach Unterseiten der Website. Das Tool zeigt auf Wunsch im Detail, wie viele Besucher eine bestimmte Seite angeschaut haben und wie lange sie dort geblieben sind.

Auch die Herkunft der Besucher kann Google Analytics identifizieren und dem Webmaster melden, wer über kommerzielle Backlinks den Weg zu Ihnen gefunden hat. Wenn Sie neben SEO den Traffic Ihrer Seite mit Werbekampagnen steigern, dann gibt Google Analytics wertvolle Hinweise, welche Anzeigen Besucher bringen und welche verpuffen. Eine Erfolgskontrolle etwa Ihrer Adwords-Kampagne ist per Google Analytics leicht möglich.

3) Screaming Frog

Screaming Frog ist ein noch recht junges, aber preisgekröntes Tool, das TEchnical SEO und Onpage SEO verbindet. Wenn eine Website schnell wächst, wenn sie auf einen Schlag um eine Reihe von Unterseiten erweitert wird, dann behält der schreiende Frosch die Übersicht.
Mit Screaming Frog bekommen Sie auf Knopfdruck eine Übersicht über die Adress-Struktur Ihrer Website und sehen auf Anhieb, wenn etwas nicht stimmt. Das Tool findet außerdem doppelte Seitentitel und Seitenbeschreibungen, die die Suchmaschine zum Anlass nehmen würde, Ihre Website abzuwerten.

4) Google’s PageSpeed Insights

Je schneller eine Seite lädt, desto angenehmer für ihren Besucher. Google bestraft darum unnötig mühsam ladende Webseiten – und bietet ein Tool an, mit dem sich die Ladegeschwindigkeiten von Seiten für alle Endgeräte testen lassen. „Google’s PageSpeed Insights“ gibt außerdem Hinweise, wie sich Fehler beheben und Ladegeschwindigkeiten steigern lassen.

5) Google Mobile Friendly

Seit April 2015 bewertet Google responsiv designte Websites besser, also solche, die für mobile Endgeräte optimiert sind. „Google Mobile Friendly“ hilft beim Testen, ob die Website tatsächlich optimiert ist. Sollte das Tool einen Fehler finden, gibt es Hilfestellung beim Reparieren desselben.

6) Responsinator

Einen Eindruck vom Aussehen der Seite auf mobilen Endgeräten gibt das Tool „Responsinator“, das verwandt ist mit „Google Mobile Friendly“. Der Responsinator zeigt die Seite, wie sie sich auf unterschiedlichen Geräten mit unterschiedlichen Bildschirmformaten darstellt. Während „Mobile Friendly“ auf technische Aspekte fokussiert ist, hilft der „Responsinator“ mit der Optik.

7) Siteliner

Siteliner“ findet doppelten Content und hilft, ihn zu vermeiden. Die Bedienung ist denkbar einfach: Domain eingeben, und schon durchsucht „Siteliner“ bis zu 250 Seiten und zeigt an, wo es Dubletten gefunden hat.

8) SEO Browser

Mit dem „SEO Browser“ sehen Sie Ihre Webseiten mit den Augen der Suchmaschine. Das Tool hilft sicherzugehen, dass die Suchmaschine all das erfasst, was Sie als zentralen Inhalt empfinden.

9+10) „SEO Report Card“ und „Varvy’s SEO Overview Tool“

Zwei Allround-Tools, die Funktionen von Technical, Onpage und Offpage SEO vereinen. Beide Tools schauen tief in die Seitenstruktur und helfen dem Webmaster mit zahlreichen Informationen über seine Seiten. Zugreifbarkeit für die Suchmaschine testet die Software ebenso wie die Indizierung. Die „SEO Report Card“ glänzt mit zahlreichen Funktionen rund ums das Keyword, während „Varvy’s“ übersichtliche Reports für einzelne Seiten oder die komplette Website zusammenstellt.


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